SPD Kreisverband Heidenheim

 

Brenzbahnausbau weiter vorantreiben

Veröffentlicht in Kreistagsfraktion

In ihrer letzten Sitzung hat sich die SPD Kreistagsfraktion im Schwerpunkt dem Thema Brenzbahn gewidmet. Die Genossen hielten diese Befassung für notwendig, weil doch seit gut einem Jahr keine weitere Information und Beratung zur Sachlage im Kreistag zu verzeichnen war.

Die SPD Fraktion konnte mit Dirk Seidemann, Geschäftsführer der IG Brenzbahn e.V. und stellvertretender Regionalverbandsdirektor von Ostwürttemberg einen kompetenten Gesprächspartner gewinnen.

Seidemann wies nochmals auf die spannende Entwicklung der letzten 3 Jahre hin. Zwischenzeitlich wären der Landkreis Heidenheim und seine 11 Kommunen in der IG Brenzbahn organisiert und alle kommunalen Träger im Landkreis würden damit hinter dem Projekt Brenzbahn stehen. Auch aus dem Ostalbkreis, aus der Stadt Ulm und dem Alb-Donau-Kreis könne man auf Unterstützung zählen.

Zusammen mit den anderen Schienenstrecken rund um Ulm wurde mittlerweile der Vereins Regio-S-Bahn Donau-Iller e.V. gegründet um gemeinsam den Schienenverkehr der auf Ulm zulaufenden Strecken voranzubringen.

Die Machbarkeitsstudie für die Brenzbahn sei zwischenzeitlich abgeschlossen und man habe bereits eine vereinfachte Vorplanung beauftragt. GF Seidemann betonte, dann in den letzten Monaten sehr viel an „planerischer Kleinarbeit“ geleistet wurde und es dürfe auch nicht der öffentliche Eindruck geweckt werden, dass die „Brenzbahn“ zwischenzeitlich auf ein Nebengleis geschoben worden sei.

Richtig sei vielmehr, dass man hinsichtlich der notwendigen Planungsschritte im „grünen Bereich“ sei. Auch hinsichtlich der Finanzierung gingen die Verantwortlichen davon aus, dass der alte und neue Verkehrsminister Hermann weiter zu seiner Zusage einer Beteiligung des Landes an den Investitionskosten stehen würde, die nach den mittlerweile vorliegenden Landesvorgaben bis zu 75 % betragen kann. . Die Planungskosten müssten allerdings von den beteiligten kommunalen Trägern finanziert werden.

Auch Nachfrage aus der SPD Fraktion erklärte GF Seidemann zudem, dass man nach wie vor den vorgegebenen Zeitplan 2019 im Auge habe. Wichtig wäre, dass alle planungsrechtlichen Voraussetzungen zeitnah erledigt werden könnten.

Die Mitglieder der SPD-Fraktion nahmen diese Informationen mit großen Interesse auf und wiesen nochmals darauf hin, dass ein verbesserter Takt und der partielle zweigleisige Ausbau wichtige Vorteile für die Region um Ulm, Ostwürttemberg und für den Landkreis Heidenheim mit sich bringen würde.

Hinsichtlich der Elektrifizierung er Brenzbahn hoffe man, dass dieses Projekt doch noch in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen werde.

Clemens Stahl
Vorsitzender SPD Kreistagsfraktion

 
 

Andreas Stoch MdL

 

Leni Breymaier MdB

 

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