Landespolitik
Hoher Besuch in Heidenheim. Der Vizekanzler, Finanzminister und Parteivorsitzende der SPD, Lars Klingbeil MdB, kam zu einer Betriebsratskonferenz der IG-Metall nach Heidenheim. Klingbeil folgte einer Einladung des SPD-Landes-, und Fraktionsvorsitzenden Andreas Stoch. Neben vielen Betriebsräten unter anderem von Voith, Hartmann, Ziegler, Osram war auch das Heidenheimer Stadtoberhaupt Michael Salomo, Bürgermeister Tobias Rief aus Sontheim, die Heidenheimer Kreis- und Fraktionsvorsitzende Tanja Weiße und weitere Gemeinderäte und Funktionsträger der SPD ins Gewerkschaftshaus gekommen.
Viele Themen lagen auf dem Tisch, die der 1. Bevollmächtigte der IG-Metall Heidenheimer Tobias Bucher umriss. Transformation, Kurzarbeit, Arbeitsplatzabbau, Inflation, gerechte Löhne, Wohnen usw.
Bucher konstatierte, dass für Arbeitnehmer eine harte Zeit angebrochen ist. Während in den vergangenen Jahren händeringend Arbeitskräfte gesucht habe, sei es nun fast zu einem Stopp gekommen. Hartmann hätte heute weniger Arbeitsplätze, TDK hätte einige hundert Stellen nach China verlagert, auch Voith habe einen Arbeitsplatzabbau von 2.500 Stellen angekündigt, die vor allem die Verwaltung betreffen würde. Diese sitze vor allem in Heidenheim.
Gleichzeitig umriss der IG-Metallbevollmächtigte, dass der Abbau von industriellen Arbeitsplätzen gleichzeitig auch immer die Kommunen betreffen würden. Geringere Einkommen der Arbeitnehmer würde sich auch immer auf den örtlichen Handel niederschlagen. Gleichzeitig stiegen die Kosten für Energie, der Aufwand mit der Bürokratie würde ansteigen und die Infrastruktur würde immer schlechter.
Volles Haus bei der SPD am Freitagabend im Heidenheimer Konzerthaus. Die Mitglieder der SPD im Wahlkreis Heidenheim hatten sich zur Wahlkreismitgliederversammlung getroffen, um den Kandidaten für die Landtagswahl 2026 zu wählen. Der Landtagsabgeordnete Andreas Stoch hatte zum 4. Mal seine Bewerbung bei den Mitgliedern eingereicht, was mit großem Beifall aufgenommen wurde.
In seiner Bewerbungsrede hob der ehemalige Kultusminister die Bedeutung von Bildung als Schlüssel für gesellschaftliche Teilhabe, sozialen Aufstieg und für eine bessere Zukunft besonders hervor. Ebenso forderte Stoch gerade jetzt eine aktive Industrie- und Strukturpolitik. „Viele Unternehmen im Land, beispielsweise in der Automobilzulieferindustrie, bangen um ihre Zukunft. Während die neue Bundesregierung den Wirtschaftsstandort mit massiven Investitionen stärkt, hat sich die grün-schwarze Landesregierung für das Nichtstun entschieden. Das gefährdet unseren wirtschaftlichen Erfolg und Arbeitsplätze auch im Wahlkreis Heidenheim.“
Andreas Stoch mit Gewerkschaftern im Austausch
Betriebsrätekonferenz mit IG-Metall-Bezirksleiter Roman Zitzelsberger
Zu einer Betriebsrätekonferenz mit dem Bezirksleiter der IG Metall Baden-Württemberg, Dr. Roman Zitzelsberger, und dem Ersten Bevollmächtigten der Heidenheimer IG Metall, Ralf Willeck, lud der örtliche SPD-Landtagsabgeordnete und Minister für Kultus, Jugend und Sport, Andreas Stoch, ins Heidenheimer Gewerkschaftshaus in der Bergstraße ein.